Im Folgenden könnte ich ausführlich auflisten, mit wie vielen Hunden ich aufgewachsen bin oder, dass ich bereits als Teenager als Gassigeher mein Taschengeld aufgebessert habe. Jedoch sorgen diese Erfahrungen nicht automatisch für fundiertes Wissen rund um Hunde.
Über den Umgang mit meiner eigenen, jagdlich sehr ambitionierten Beaglehündin, die 2016 als Second-and Hund bekam, habe ich nach den gängigen Mythen wie "Die braucht aber viel Auslastung" und "Einen Beagle kann man nicht von der Leine lassen", in diversen Fortbildungen verschiedene Ansätze für das Leben mit Hund kennen gelernt. Neben ihrer genetisch mitgebrachten Leidenschaft für das Jagen, brachte Trixie, nett ausgedrückt, ausgesprochen übellauniges Interesse für Artgenossen mit ;).
Ich absolvierte eine Ausbildung zum "Hundetrainer" und bilde mich fortlaufend weiter. Hierbei ist es mir wichtig, meine Offenheit gegenüber verschiedener Ansätze zu bewahren, da ich der Meinung bin, dass Hunde, als auch Menschen zu individuell (und dann noch in Kombination) für "den einen Weg" sind.
Seit 2022 gehört meine Beaglehündin Kaja nach ihrer "Karriere" als Laborhund zu uns.
Eine Auflistung meiner Aus- und Weiterbildungen findest du hier.
Seit 2019 unterstütze ich Menschen mit ihren Anliegen dabei, ihre Hunde sicherer und mit Wissen um das Wesen Hund zu führen.
So arbeite ich:
-ausführliches Erstgespräch/ Bestandsaufnahme/ Einschätzung zu Beginn
-keine Symptombehandlung oder fixes Schema F
-keine Extreme wie: "Ich arbeite ausschließlich über (Futter, komplett ohne Belohnung, Körpersprache, Motivation)"
-Herstellung von Kommunikation zwischen Mensch & Hund
-ich verzerre nicht und finde klare Worte- auch wenn sie unbequem sind
Mein Hundeplatz beginnt da, wo Zäune aufhören und Ablenkungen auftauchen- im wahren Leben. Da Hunde sehr schlecht verallgemeinern, bietet sich diese Form des Trainings an, damit dein Hund nicht nur an einem bestimmten Ort Inhalte abrufen kann, um dann woanders alles neu lernen zu müssen.
Mir ist eine entspannte Stimmung im Training für alle (!) Beteiligten wichtig.
Hundetraining ist nicht die Gleichung: "Wenn xy, dann ..."
Stattdessen schauen ich mir euch als Team an.
Worin liegen die Ursachen, dass Hasso an der Leine zieht, Lassie bei Artgenossen Rot sieht oder Rex nicht alleine bleiben kann?
Hundetraining ist häufig erst einmal Menschentraining.
Die Frage ist häufig nicht, was man tut, sondern wer etwas tut. Wie ist die Dynamik innerhalb der Mensch-Hund-Beziehung?
Kommandos ("Sitz", "Platz", "Bleib", "Fuß") können hilfreich sein- jedoch ersetzen sie keine sozialen Kompetenzen, die innerhalb der Beziehung erworben werden.
Jede Konstellation von Mensch und Hund und deren Vorgeschichte ist individuell. Ebenso sind die jeweiligen Trainingswege.
Bei aller Individualität findest du bei mir immer Fairness, Offenheit und Respekt für Mensch und Hund.
Voraussetzung für die Teilnahme sind Impfschutz (Grundimmunisierung) sowie eine Haftpflichtversicherung des Hundes