Die Dranbleiber
Für Teams, die den Einzelstunden "entwachsen" sind, oder wie der Name sagt "dranbleiben" möchten.
An unterschiedlichen Orten arbeiten wir zusammen an Themen wie der Orientierung am Menschen, Leinenführigkeit, Begegnungen mit Menschen und Hunden und dem Rückruf.
Die Menschen lernen hier Konsequenz und Verbindlichkeit, die Körpersprache des eigenen und der anderen Hunde zu lesen, an der eigenen Körpersprache zu arbeiten und ihren Hunden Sicherheit zu vermitteln.
Zum Ende der Gruppenstunde hast du deinen Hund wieder ein Stück besser kennengelernt und hast eine Idee, wie du in kniffeligen Alltagssituationen agieren kannst und du deinem Hund ein Partner bist, der ihn sicher durch die menschengemachte Welt führen kann.
Die Sozialkontaktstunde
Entspannte Hundekontakte wünschen wir uns für fast alle unsere Hunde. Daher sind ruhige Begegnungen, Schnüffeln und Beobachten häufig wichtiger und sinnvoller als pausenloses Rennen, Raufen und "Toben".
Erklärungen, was in den Hundekontakten gerade passiert gehören ebenso wie Anleitungen, wann und wie ihr eurem Hund helft, dazu.
Wir trennen nicht direkt jeden Konflikt- wie sollen Hunde lernen mit Konflikten umzugehen, wenn immer direkt unterbrochen wird? Natürlich lassen wir andersherum nicht alles Laufen und greifen ggf. ein.
Hunde, die unsicher oder überfordert mit Artgenossen sind finden hier einen Rahmen, positive Erfahrungen im Sozialkontakt zu sammeln.
Die Gruppe besteht immer zu einem Großteil aus mir bekannten Hunden, womit Situationen einschätzbarer sind und wir entscheiden können ob und welche Kontakte sinnvoll sind.
Da Vorsicht besser als Nachsicht ist, tragen Hunde mit entsprechenden Tendenzen Maulkorb. Wenn wir uns nicht sicher sind, habe ich diverse Leihmaulkörbe dabei. Es dürfen auch mir bisher unbekannte Hunde in ausgewählter Anzahl teilnehmen.
Der Socialwalk
Dein Hund freut sich „einen Ast“, wenn er andere Hunde erblickt, oder aber möchte am liebsten aus seiner Haut und du wünscht dir, dass dein Hund gelassener auf fremde Hunde reagiert?
Dafür gibt es sog. „Social Walks“. Spaziergänge in denen Hunde lernen, dass andere Hunde auch existieren- aber nicht immer Kontakt (egal in welcher Absicht) wollen und zwangsläufig zu nah kommen.
Beim Social Walk geht es nicht darum, dass dein Hund möglichst viele direkte Hundekontakte oder Freilauf hat- sondern, dass ihr eine gute Zeit habt und zusammen unterwegs seid.
Ich erläutere zwischendurch die Körpersprache und das Verhalten der Hunde, damit du auch künftig Hundebegegnungen besser einschätzen kannst.
Für eine entspannte Atmosphäre und den Hunden angepasst, findet daher der Großteil an der Leine (Freilauf ggf. den Situationen angepasst) und mit ausreichend Abstand zur Einhaltung der hündischen Individualdistanz statt.
Daher ist der Social Walk auch für Hunde geeignet, die keinen direkten Kontakt haben können/möchten- trotzdem wird dein Hund Möglichkeiten zu Kommunikation mit Artgenossen haben. Sei es z.B. über Blicke und/oder Duftmarkierungen.